Weiterbildung Tiefendynamik

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15.09.2010

Start: Weiterbildung in Psycho-Holistischer Gruppenleitung

Hier finden Sie den Start-Termin für die Weiterbildung in Psycho-Holistischer Gruppenleitung

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22.09.2010

Start Grundlagenjahr in Psycho-Holistik

Werden Sie zum kompetenten Menschenkenner!

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30.09.2010

Start Kompakt-Ausbildung in Psycho-Holistik

Bilden Sie sich aus für Coaching, Beratung, Prävention und Therapie

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14.10.2010

Start Körperpsychotherapie-Forbildung

Aktueller Starttermin und Termine für die Körperpsychotherapie-Fortbildung im IN HOPE

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22.10.2010

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Weiterbildung:

Praktische Anwendung der Tiefendynamik

für Coachs, Trainer, Berater, Tätige im Gesundheitsbereich, z.B. Heilpraktiker, Kursleiter, Entscheidungsträger / Führungskräfte, Gruppenleiter, z.B. Dozenten, Referenten, Teamleiter, Ausbildungsleiter- und für Therapeutenkollegen
  • Mit dem, was Sie bisher gelernt haben und anwenden, kommen Sie im Allgemeinen gut zurecht?
  • Aber hin und wieder stehen Sie vor einer Aufgabe, bei der Sie merken: Da fehlt mir eine Dimension?
  • Oder Sie möchten Ihre Probanden zügiger und effektiver zu ihren Zielen begleiten?
  • Vielleicht möchten Sie Ihre Probanden auch dort weiter begleiten können, wo Sie sie bisher im Bedarfsfall zum Therapeuten verweisen mussten?
Wer die Strategie-, Beratungs-, Informations-/Wissens- und Trainingsebenen gekonnt handhabt, kann gute Arbeit mit seinen Probanden leisten.

Nicht selten kommt es jedoch vor, dass die Techniken auf diesen Ebenen sich als ungenügend erweisen oder versagen. Auch Problemverschiebungen kommen vor.
Dann ist oft eine Psychodynamik aktiv, die sich nur lösen lässt, wenn der problemerzeugende "Motor" erkannt und in bessere Möglichkeiten umgewandelt wird.

Ein typisches und sehr häufig vorkommendes Beispiel ist BurnOut, das mit den üblichen Empfehlungen wie Arbeitsabstinzenz für eine definierte Zeit, gezielte Änderung der inneren Haltung zu Arbeit und Leistung und Training eines ausbalancierten Selbstmanagments leider oft nicht lösbar ist. Eine innere Unruhe, so die häufige Aussage, hindert an wirklicher Entspannung. Der gute Wille ist da, allein das Stresslevel läßt sich nicht herunterfahren. Besonders verschärft wird die Situation zudem oft durch drohende Gesundheitsschäden durch hohen Blutdruck, Schlaf- und Appetitstörungen.

Wer hier in die Tiefe gehen kann, muss nicht ratlos bleiben! In etwa der Hälfte solcher Situationen stellt sich ein als "erledigt" abgehakter Unfall oder ein Verlust, der psychisch nicht ausreichend verarbeitet wurde, als "Problemmotor" heraus. Das Nervensystem verwaltet Überlastung und kann nicht mehr in den regenerierenden parasympathikotonen Zustand umschalten. Der Betroffene versucht, den beständig weiter entstehenden Stresshormon-Cocktail mit mehr Arbeit zu verbrauchen.

Wer sich in der Traumakunde auskennt, kann die Anzeichen deuten, durch gezieltes Befragen klären und mit speziellen, angenehmen und wirksamen Interventionen die Verarbeitung des Traumas begleiten.

Wir gehen davon aus, dass Ihnen die allgemeine und die Kommunikationspsychologie vertraut ist.
Diese Weiterbildung geht eine ganze Ebene tiefer: Sie arbeitet den problemerzeugenden "Motor" in der tiefen, meist unbewussten Seelenebene heraus.

Sie haben die Möglichkeit, im Anschluss den Intensivkurs zur Prüfungsvorbereitung zu absolvieren und die staatliche Überprüfung zur Heilerlaubnis abzulegen.

Doch auch, wenn Sie nicht im Heilbereich, hier speziell der Psychotherapie, tätig werden wollen, hilft Ihnen der geübte Blick, sicherer, gezielter und gleichzeitig empathischer mit Ihren Probanden, auch den problematischen, zu arbeiten.
Weiterhin gelingt Ihnen durch die sichere Einschätzung die Vermeidung von eigener Belastung, der Sekundärbelastung, da Sie mehr Abstand und Übersicht behalten können. Ein wichtiger Faktor zur Prävention von BurnOut, das Menschen, die mit Menschen arbeiten, besonders riskieren!
Als Therapeutenkollege/in erweitern Sie Ihr Repertoire und vertiefen Ihre Sicherheit = Kompetenzzuwachs; gleichzeitig werden Sie der Verpflichtung auf Supervision Ihrer Arbeit gerecht.

In dieser praxisbezogenen Weiterbildung im Supervisionsmodus stellen Sie Ihre "Problemfälle" vor, die wir gemeinsam auf ihre Tiefendynamik hin untersuchen.
Dadurch wird ein Höchstmaß an Erfahrungswert, Anschaulichkeit, Aneignung und Umsetzung in die eigene Tätigkeit erreicht.

Der Ablauf:
  1. Vorstellung des Falles (Übungsfeld für die Teilnehmer: "Wie stelle ich einen Fall dar? Wie reflektiere ich ihn?")
  2. Erfragen weiterer relevanter Informationen (Übungsfeld für die Teilnehmer: "Was muss ich wissen, um mir ein akkurates Bild machen zu können?")
  3. Personenbezogene Analyse: Sammeln der Vermutungen der Teilnehmer, um welche Tiefendynamik es sich handeln könnte (Übungsfeld für die Teilnehmer: Kreatives Ideensammeln; Abstand aufbauen; Supervisionsperspektive einnehmen)
  4. Fallbezogene relevante Informationen und Darstellung der Tiefendynamik durch die Leitung, Einschätzung der Psychopathologie und eventuell nötiger Weiterverweisung an Arzt, Klinik, Behörde (Übungsfeld für die Teilnehmer: Tiefendynamisches KnowHow; Verknüpfung von vorhandenen Wissensbeständen mit neuen Informationen)
  5. Beziehungsanalyse: Gemeinsames Herausarbeiten der Beziehungsdynamik zwischen dem Fall vorstellenden Teilnehmer (oder einem Dritten, der mit der vorgestellten Person arbeitet) und der vorgestellten Person (Übungsfeld für die Teilnehmer: Training der Fremd- und Selbstreflektion; Differenzieren lernen zwischen Unterdrücken/Ausblenden, Verdrängen und Abspalten; Erlernen der Widerstandsanalyse)
  6. Gemeinsames Erarbeiten von praktikablen und konstruktiven Schritten und Lösungen für den vorgestellten Fall im Rahmen des Arbeitsauftrags (Übungsfeld für die Teilnehmer: Erweiterung der bisherigen Interventionssammlung; kreative Interventionsschöpfung; auch in der Arbeit mit problematischen Menschen vom eingeengten Stressmodus in den einfallsreichen Spielmodus gelangen)
  7. Überprüfung der erarbeiteten Schritte und Lösungen mit Hilfe von Rollenspiel, Aufstellung und szenischer Arbeit auf Wirkung und Erfolg (Übungsfeld für die Teilnehmer: Interventionsmöglichkeiten zur Überprüfung der Wirksamkeit von Maßnahmen = Realitätsüberprüfung)
  8. Bei Bedarf und auf Wunsch folgt eine Intervention für den Vorstellenden, um seinen Auftragsrahmen und seinen Beziehungsbeitrag zu klären, den Zusammenhang zu seinen Lebensmodellen und Glaubenssatzsystemen aufzuzeigen und Schritte zur Lösung zu finden (Übungsfeld für die Teilnehmer: Training von psychotherapeutischem KnowHow und seine Anwendung, Psychohygiene für "Menschenarbeiter", BurnOut-Prävention)
Wie Sie lesen, erweitert diese Weiterbildung
  • Ihre Kompetenzen
  • Ihre Arbeitskapazität und Belastbarkeit
  • Ihre Empathie- und Intuitionsfähigkeiten
  • Ihre Sicherheit
  • Ihr KnowHow
  • die Wirksamkeit Ihrer Arbeit und dadurch natürlich
  • Ihre Begeisterung,
die sich wiederum positiv auf
  • die Qualität Ihrer Arbeit
  • Ihren Ruf
  • Probandenzuwachs und
  • Ihr Einkommen
auswirken.

Inhalte:
Alle Arten von problematischen Arbeitssituationen sind willkommen, denn damit könnte jeder der Teilnehmer konfrontiert werden. Je schwieriger oder aussichtsloser, desto anschaulicher! Es können auch Fälle aus der Vergangenheit gebracht werden, mit denen der Vorstellende gescheitert ist.
Erfahrungsgemäß tauchen bei der Erarbeitung der vorgestellten Fälle Themenkreise auf wie:
  • Neurotische Verdrängung
  • Schizoide bzw. psychotische Abspaltung
  • Sucht- und (Co-)Abhängigkeitsproblematik
  • Essstörungen
  • Persönlichkeitsstörungen
  • Leistungs- und Überforderungsschäden
  • Destruktive Modelle und Glaubenssatzsysteme
  • Psychische Traumatisierungen
  • Soziale und kommunikative Störungen
  • Gestörter Selbstwert, verzerrtes Selbstbild
  • Körpersymptome, Psychosomatik
  • Systemische Problematiken aus der Herkunfts- und Gegenwartsfamilie sowie aus dem beruflichem System
  • Lernblockaden und Prüfungspanik
  • Lampenfieber, Blackout
  • Suizidalität, auch erweiterte
  • Gesetzeskunde, Zuständigkeitsgrenzen, Weiterverweisungspflicht
  • Ethische Fragestellungen, wie zum Beispiel: Welchen Interventionsspielraum erlaubt der jeweilige Auftrag? Was ist Manipulation, was heilsamer Input? Wieviel Bindung darf hergestellt werden?
Alle Themenkreise werden am Fall entlang von der Oberfläche (Symptom, Problem, Phänomen) durchdrungen bis zur wirkenden Tiefendynamik. Das ermöglicht gleichzeitig mehr Mitgefühl und mehr Klarheit in Bezug auf das weitere Vorgehen in der Arbeit mit dem vorgestellten Probanden.
Die vorgestellten Interventionen beinhalten die vier Wirkelemente nach Prof. Klaus Grawe:
  • Ressourcenaktivierung
  • Problemaktualisierung
  • Aktive Hilfe zur Problembewältigung
  • Therapeutische Klärung
wobei die Gesetzeslage die praktische Anwendung des letzten Punktes erst nach Erhalt einer amtlichen Heilerlaubnis gestattet.

Methodik:
Dem offenen, individuell ausgelegten Prinzip dieser Weiterbildung entsprechend werden Fallanalyse, Theorieentwicklung, Vorgehensweise und konkrete Interventionen aus den Methoden gewählt, die für den vorgestellten Fall bzw. die Arbeitssituation am vielversprechendsten sind. Dabei wird höchster Wert auf Transparenz gelegt: Welches Menschen- und Weltbild hat diese oder jene Intervention hervorgebracht?
Das können sein:
  • Kommunikations- und Kontaktpsychologie, z.B. Gewaltfreie Kommunikation nach M. B. Rosenberg
  • Gesprächstherapie nach C. Rogers
  • Tiefenpsychologie (Freud, Adler, Jung, Reich)
  • Verhaltenstherapie mit der Lerntheorie
  • Gestaltdialog und Voice Dialogue
  • Entspannungsverfahren
  • Hypnotherapie
  • Tiefengesteuertes Bild-Erleben
  • Körperarbeit (Awareness-Training)
  • Primärtherapie
  • Die systemische Perspektive (Arbeit mit inneren und äußeren Systemen, Aufstellung, Skulptur, szenisches Arbeiten)
  • Psychodrama und Rollenspiel
  • Arbeit mit kreativen Medien (Tanzen, Malen, Schreiben)
  • NLP/NLS (Neurolinguistische Selbstorganisation)
  • Lösungsorientierte Selbstregulation (von Anne Lindenberg entwickelt)
Teilnahmevoraussetzungen:
Fachlich:
  • Grundkenntnisse der allgemeinen, der Kommunikations- und Sozialpsychologie
  • Praktische Erfahrung in der Arbeit mit Menschen
Persönlich:
  • Hohes Engagement
  • Bereitschaft zur Selbstreflektion
  • Bereitschaft zur Kooperation
  • Zusage der Einhaltung der Schweigepflicht

Struktur:

Ort              Schulungsraum des IN HOPE
Leitung        Anne Lindenberg
Zeiten          Ein Sonntag im Monat, 9  bis 17 Uhr (sechs Stunden
                   Arbeitszeit)

Umfang        Ein Turnus umfasst vier Treffen = gesamt 24 Stunden
Fortsetzung  Ein Turnus kann beliebig oft wiederholt werden
Neueinstieg  Zu Beginn jedes Turnus möglich
Plätze           16
Gebühr        40 Euro / Stunde = 960 Euro für einen Turnus
Rabatt         Wer sich für einen Jahreszyklus mit 4 Turni / 12 Treffen
                    anmeldet, erhält 10 Prozent Rabatt eingeräumt = 3.456 Euro 
                    (Ersparnis = 384 Euro)


In der Gebühr enthalten ist eine Teilnahmebestätigung mit detaillierter Auflistung der Inhalte.

Sichern Sie sich Ihren Platz durch rechtzeitige Anmeldung!

Ergänzungsempfehlung 1:
 "A wie Alphatier - G wie Gruppe"
Bauen Sie Ihre Kompetenz durch die Teilnahme an der Ausbildung zur Gruppenleitung aus! Schwerpunkte: Gruppendynamik und Gruppenanalyse, Schwierige Teilnehmer / Schwierige Gruppen, Spannungs- Entspannungskurven, Signale als Alphatier, Beziehungsdynamik zwischen Gruppe und Leitung, Spiele und Interventionen für viele Anlässe, Fallen, Sackgassen und Fehlermanagement.

Ergänzungsempfehlung 2:
"Die perfekte Präsenz" - Vortragstraining für Profis - wird demnächst hier veröffentlicht

Ergänzungsempfehlung 3:
Intensiv-Vorbereitungskurs für die amtliche Heilerlaubnis für Psychotherapie





 

 
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