Warum zweijährig?

Warum zweistufig und zweijährig?

Der zeitliche Umfang der Ausbildungsangebote wird im Durchschnitt immer kürzer, da sich die kurzen und damit preiswerten Angebote vermeintlich besser vermarkten lassen. Einjährige und sogar sechsmonatige “Ausbildungen” beherrschen den Markt. Unserer Erfahrung nach mag das - vielleicht - knapp reichen für die amtliche Heilerlaubnis, aber eher nicht dafür, sich zügig einen guten Ruf und damit eine florierende Praxis aufzubauen.
Denn Klienten suchen Sie nicht auf, weil Sie so schnell und billig zu Ihrer Heilerlaubnis gekommen sind, sondern weil sie sich eine erfahrene, sichere und vertrauenswürdige Begleitung wünschen, die ihnen wirklich etwas bringt - dann empfehlen sie Sie auch gern weiter.
Der Ausbau der persönlichen und fachlichen Kompetenz benötigt Zeit, in der die neuen Erkenntnisse und Erlebnisse in das Gesamtselbst integriert werden und damit auch zuverlässig für den praktischen Einsatz zur Verfügung stehen. Von einer soliden und seriösen umfassenden Grundausbildung in Psychotherapie, Coaching und Beratung kann unserer Meinung nach erst ab einem wenigstens zweijährigen Umfang gesprochen werden.
Dabei unterstützt besonders die kontinuierliche Arbeit in einer geschlossenen Ausbildungsgruppe, in der sich die Teilnehmer gegenseitig tiefgehend kennenlernen, die persönliche und fachliche Entwicklung.
Die Zeit der Ausbildung kann natürlich schon fruchtbar genutzt werden, um zum Beispiel parallel dazu die Prüfungsvorbereitung zu besuchen oder im Rahmen einer Beratungspraxis und unter Supervision schon mit Klienten zu arbeiten.
Viele andere Kollegen sind den Weg gegangen, mehrere Methoden-Ausbildungen hintereinander zu absolvieren, um sich den vielfältigen Arbeitsstil anzueignen, den sie für ihre Klienten benötigen.
Dadurch wird die Gesamt-Ausbildungszeit allerdings sehr viel länger als zwei Jahre....

In der 1. Ausbildungsstufe wird das Basisverständnis für die Fundamente der Persönlichkeit und ihrer Entwicklung ausgebildet, weiterhin die Grundhaltung und das Selbstverständnis als professionelle/r Helfer/in sowie die Anwendung der Basis-Interventionen.

In der 2. Ausbildungsstufe werden die Kenntnisse und Fähigkeiten für die wirksame Begleitung in den häufigsten Problemsituationen vermittelt und trainiert.

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