Seminar 1: "Defizite in der Ich-Struktur auffüllen"
Die frühen Störungen (von der Zeugung bis etwa zum 2. Lebensjahr) benötigen spezielle Interventionen, um einen tragenden “Boden” in der Persönlichkeit zu schaffen. Dieser gibt den nötigen Selbsthalt, um das Leben selbstbestimmter gestalten zu können. Auch als stabile Voraussetzung für die Arbeit mit ungelösten inneren und äußeren Konflikten, mit abgespaltenen psychischen Traumatisierungen, mit seelischem Schmerz und unbetrauerten Verlusten ist dieser tragende Boden wichtig. Der gelingende Kontakt mit schizoiden und mit oral-defizitären Persönlichkeits-Anteilen erfordert auch viel Eigenerfahrung (die auch der eigenen Stabilisierung für die therapeutische Arbeit dient) sowie fundiertes KnowHow im Wissen, Erkennen und Umgehen damit. Die Handhabung der Übertragungs- und Bindungsaspekte (Beziehungsebene) thematisieren wir ausführlich. Die Schwerpunkte dieser vier Tage sind:
- Kontaktgestaltung
- Berührung und nährende Massagen aus der Biodynamischen Psychotherapie nach G. Boyesen
- Nachbeelterung
- Bildung von Körperressourcen
- therapeutische Spiele
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Seminar 2: “Freiraum für vitale und animalische Energie”
Sehr viele Menschen sind brav, nett, angepasst - und unglücklich. Sie folgen einem System aus Vorschriften, Verboten und Geboten, das ursprünglich ihrem Überleben in der Familie diente, sich aber verselbständigt hat und den realen aktuellen Lebensbedingungen oft nicht mehr gerecht wird. Sie praktizieren also kein Lebensmodell, sondern ein Überlebensmodell, das wie ein Paar zu kleiner Schuhe auf die Seele und auf die spontane Natur drückt. In diesem Seminar vermitteln wir, wie wir uns selbst und unsere Klienten gezielt beim "Anprobieren passender Schuhe" unterstützen können: Wie könnte das individuelle Lebensmodell gefunden und gestaltet werden? Dafür schlüpfen wir spielerisch aus den Kinderschuhen und erleben wieder, wie es ist, "barfuss" zu spielen und sich auszudrücken. Wir legen Wert darauf, nicht zu pushen oder zu nötigen, sondern die sich dann zeigenden inneren Konflikte zu verdeutlichen und die Arbeit, die die inneren Begrenzungen bisher geleistet haben, in ihrem Sinn zu erkennen und wertzuschätzen. Die Energie kommt wieder ins Strömen durch Interventionen und Übungen aus
- Bioenergetik
- Hakomi
- Tragering
- Vegetotherapie
- und anderen körperpsychotherapeutischen Ansätzen sowie die
- Arbeit mit unterbrochenen biologischen Zyklen (Trauer, Schmerz, Wut, Liebe)
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Seminar 3:“ Auf den Punkt gebracht”: Themenzentrierte Biodynamische Massagen und Körperarbeit
Dieses Seminar stellt eine Vertiefung der biodynamischen Massagearbeit aus dem ersten Seminar dar. Ausgewählte Massagen für bestimmte Themen, Anliegen und Körperbereiche werden gezeigt und geübt. Sie sind angereichert mit ergänzenden gezielten Interventionen aus der Körperarbeit:
- Organisches Sprechen
- Mich und Andere in die Arme nehmen: Brustöffnungsmassage / Körperübungen für Brustkorb und persönlichen Ausdruck
- Unser 2. Hirn: Biodynamische Bauchmassage / Körperübungen für große Gefühle und ihre Verdauung
- Die Quelle der Vitalität: Becken/Hüften/Lenden / Körperübungen für Lebensselbstbehauptung
- Was Halt gibt: Periostmassage (Knochenmassage) / Körperübungen für Struktur und Lebensgerüst
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Seminar 4: “Feinarbeit: Öffnung für die himmlische Energie”
Die feinstofflichen Körperenergien wie die Chakren und die Aura brauchen Raum, Achtsamkeit, kundige Reinigung und Ausrichtung, damit sie gedeihen können und den Anschluss an “das große Ganze” ermöglichen. Die Wahrnehmung und der Umgang mit Körperenergie wird geübt, unter anderem mit
- der Aura-Arbeit von Gerda Boyesen
- bestimmten Atemtechniken, die die Aura-Wahrnehmung ermöglichen
- Aurabeobachtungen im Park an Pflanzen, Tieren und Menschen
- Interventionen für Reinigung und Ausrichtung der feinstofflichen Energien
Dieses "feine" Seminar bildet den krönenden Abschluss dieses intensiven Jahres.
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